Zwischen Himmel und Erde

Der Berg ist ein universales Symbol der Welt-religionen. Sinnbild der Verbindung zwischen Himmel und Erde.

Jesus nimmt die Jünger Petrus, Jakobus und Johannes mit auf den Berg Tabor. Hier wird er vor ihren Augen verwandelt. Zwei Menschen sprechen mit Jesus. Es sind Mose und Elija. Beide haben ihre Lebensgeschichte mit Gott.

Mose macht eine Bergerfahrung auf dem Sinai: Er bringt den Israeliten die 10 Gebote.

Elija erfährt auf dem Berg Horeb Gott, der nicht im Erdbeben oder Feuer zu ihm spricht, sondern im Säuseln. Auf dem Berg Tabor erschallt eine Stimme aus der Wolke: „ Dieser ist mein geliebter Sohn; auf ihn sollt ihr hören.“ (Mk 9,7)

Auch bei der Taufe Jesu durch Johannes spricht eine Stimme aus dem Himmel: „ Du bist mein geliebter Sohn.“ (Mk 1,11)

Andere Bergerfahrungen hat Jesus noch vor sich: der Ölberg. Jesus betet vor seiner Kreuzigung zum Vater. Petrus, Jakobus und Johannes sind wieder dabei.

Der Kalvarienberg: Golgata: der Ort der Kreuzigung; am Kreuz fühlt sich Jesus von Gott verlassen. …schrie Jesus mit lauter Stimme: Eli, Eli lema sabachtani?, das heißt: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? (Mt 27,46)

Tabor und Golgata sind nahe zusammen. Die Verklärung ist keine Hoch-stimmumg. Sie steht für den, der bis zum Äußersten gegangen ist – für uns und für alle: österliche Verklärung.

Clemens Schwenen, Pfarrer

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