Freue dich!

Mit dem 4. Fastensonntag haben wir die Mitte der österlichen Bußzeit erreicht. Dieser Sonntag trägt den lateinischen Namen „Laetare“, das heißt übersetzt „Freu dich“.

“Freue dich, du Stadt Jerusalem! Seid fröhlich zusammen mit ihr, die ihr traurig wart“. So spricht der Prophet Jesaja im Eröffnungsvers (Jes 66,10). Die Aufforderung zur Freude gilt denen, die auf Gott vertrauen, die in ihm ihren festen Grund haben. Wir dürfen uns von Herzen über unseren Gott freuen.  Auch wer unter Krankheit und Schuld leidet, kann sich freuen. „Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat“. Diese Botschaft nennt man auch das „Evangelium im Evangelium“, oder „die frohe Botschaft in der frohen Botschaft“.

In der Fastenzeit schauen wir auf zum Kreuz und können in diesem brutalen Folterinstrument nur schwerlich erkennen, dass Gott diese Welt so sehr geliebt hat, dass er aus Liebe zu dieser Welt und auch für mich seinen einzigen Sohn diesen schmerzlichen Weg gehen ließ. Wenn wir das christliche Kreuz als Zeichen der Liebe erkennen, dürfen wir in unserem Leben niemals vergessen: so sehr bin ich von Gott geliebt.

Schauen wir in Ruhe auf das Kreuz in unserer Kirche und bedenken wir dabei: „Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat.“

Ich wünsche Ihnen einen gesegneten „Laetare“ Sonntag.

Pater Johnson cmi

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